Gaststätte "Zur Waffenschmiede"

In der heutigen Gravensteiner Straße befand sich gegenüber der Jaegeralle der 1711 gegründete Dorfkrug "Zur Waffenschmiede". Hier wurden 1909 der TuS Holtenau und 1929 der Lotsengesangsverein "Knurrhahn" gegründet. Die Gaststätte erhielt ihren Namen aufgrund der Tatsache, daß sie vom Dorfschmied betrieben wurde, der von 1900 an antike Waffen sammelte und diese in der Gaststätte zur Schau stellte. Die Gaststätte wurde Sommer 1944 durch Brandbomben (siehe Zweiter Weltkrieg) zerstört.

Neben dem Dorfkrug gab es noch eine Schmiede mit gleichem Namen und während des Zweiten Weltkrieges ein Lager für Zwangsarbeiter. Die eigentliche Schmiede befand sich auf der Ecke Gravensteiner Straße - Nixenweg und wurde noch nach dem Krieg weiter betrieben.

Nach Kriegsende wurden auf dem Gebiet der Waffenschmiede  in den Beracken der ehemaligen Kanalwachabteilung und des Zwangsarbeitserlagers Flüchtlinge einquartiert.

Vor Kriegsausbruch gab es im Bereich der Waffenschmiede ein Lager der "Deutschen Arbeitsfront" (DAF). Weitere Zwangs­arbeiterlager befanden sich während des Zweiten Weltkrieges auf dem Flugplatz und am Schusterkrug.







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