Voßbrook ![]()
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Ein Wald auf dem hohen Ufer des heutigen Flughafengeländes,
dessen
nördlicher Teil im Zuge der Errichtung des Fort
Holtenau abgeholzt wurde. Der Voßbrook gehörte ab 1791 zu Gut
Stift. Er wurde in früheren Zeiten von den Holtenauer
Bauern
als Holzweide benutzt. Der Wald ist ein Teil jenes Waldgürtels,
der ursprünglich einmal die gesamte Kieler Förde umgab.
Letzte Reste des Waldes befinden sich noch am Rande des Holtenauer Friedhofes. Durch den Voßbrook führte früher die sogenannte
"Voßbrookau" bevor sie auf Höhe der alten Holtenauer
Schleusen in die Levensau bzw. den Eiderkanal mündete. Die Halbinsel Voßbrook wurde 1913 bis 1914 aus Abraum der Kanalerweiterung vom Wald Voßbrook aus mit einer Größe von 300 mal 400 Metern aufgeschüttet. Es wurden dort eine Flugzeughalle und eine Rollbahn für den Seeflugplatz Holtenau errichtet. Hier waren dann während des Ersten Weltkrieges die Marineflieger - damals noch "Seeflieger" genannt - stationiert. |
![]() Abb.: Der Wald Voßbrook. Im Hintergrund das Fort Holtenau, im Vordergrund die Seeflugstation. |
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