War in früheren Zeiten die
nordöstliche Grenze zwischen dem zu Holtenau gehörenden Schusterkrug
und Pries-Friedrichstort. Sie fließt von Norden her durch einweites Tal
und mündet bei Stegelhörn in die Kieler Förde. Die Steckendammsau
mündete bis 1900 mehrarmig in die Stickenhörner (Stegelhörner) Bucht
und war nur mit Hilfe von Trittsteinen und Bohlen zu überqueren. Da man
diese Art der Überquerung auch
“Stegel”
nannte,leitet sich davon der Name
“Stegelhörn”
ab. Über die an der Einmündung der Steckendammsau in die
Friedrichsorter Bucht gelegenen Trittsteine konnten auch Pferdewagen
fahren, bei Hochwasser jedoch mußte der Umweg über
Stift
genommen werden.
Südlich der Steckendammsau schloß sich eine lange Bucht mit Strand und
Steilküste an. Hier lag auch der Wald
Voßbrook,
der einen Teil jeden Waldgebietes bildete, das in früheren Zeiten die
gesamte Kieler Förde umschloß.