Meierhof Stift

Durch den Dreißigjährigen Krieg kam es auch zur Verwüstung des Holtenauer Bauerdorfes und des dortigen Meierhofes. Anschließend wieder aufgebaut wurden die Gebäude jedoch im Jahre 1680 erneut aufgegeben und der Meierhof zuerst auf die Stüffkoppel, d. h. in die heutigen Stifter Gegend, wo neue Wirtschaftsgebäude errichtet wurden, verlegt. Im Jahre 1685 hieß der Meierhof in den Urkunden folglich auch nur noch “neuer Meierhof bei Holtena”. Zu dieser Zeit, genauer gesagt im Jahre 1686, taucht in den Dänischenhagener Kirchenbüchern zum ersten Mal der Name “Stift” auf.

Alle Holtenauer Hufner, Kätner, Insten und deren Familien wurden durch den Vertrag von der Leibeigenschaft und ihren Verbindlichkeiten “auf ewig” befreit. Es wurde im Vertrag unter anderem die Parzellierung der Ländereien geregelt. Die Hoffelder des Gutes Seekamp kamen an den Meierhof Stift.


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