Der Fluß Levensau ![]()
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Die Levensau entspringt im Warleberger Moor und mündete bis zum Bau des Eiderkanals nach vielen Windungen über Wittenbeck und Schwartenbeck führend schließlich auf Höhe der Alten Holtenauer Schleusen in die Kieler Förde. Heute mündet die Levensau südlich von Warleberg in den Nord-Ostsee-Kanal. Die Levensau bildete über ein Jahrtausend die Reichsgrenze zwischen dem Dänischen und dem Deutschen Reich (811-1867). Gleichzeitig war sie die Grenze zwischen den Gütern Knoop und Seekamp im Norden und Projensdorf und Kronshagen im Süden. "Levensaue,
eine ehemalige Aue an der Gränze der Herzogtümer Schleswig und
Holstein, in deren Bette der Schlesw. Holst. Canal fließt. Zur Zeit der
Könige Christian II. und Johann diente diese Aue, um von der Eider und
dem Flemhuder-See nach dem Kieler Meerbusen Schiffahrt zu treiben. Im
Jahre 1692 hatte sie an einigen Stellen noch eine Tiefe von 8-10 Fuß
und konnte noch kleine Jachten tragen, aber im Laufe der Zeit verlor
sie an Tiefe und man konnte an mehreren Stellen durchwaten. Die Kieler
Landstraße nach dem Dänischenwohlde ging bei Holtenau über eine lange
hölzerne Brücke, an der Stelle, wo die alte Schleuse sich befindet.
Diese Aue ist auch dadurch noch merkwürdig, daß sich hier ehemals, und
besonders im 15. Jahrhunderte, die Schlesw. Holst. Stände versammelten
und Landtage gehalten wurden." (Johannes von Schröder:
Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums
Lübeck und des Gebietes der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck,
Zweiter Teil, I-Z, Oldenburg 1841, S. 79.)
Holtenau gehörte also ursprünglich zum Herzogtum Schleswig, und
zum Gut Seekamp während das Dorf Wik zum
Herzogtum
Holstein gehörte. Die Trennung zwischen Holtenau und der Wik wurde
durch
den Bau des Eiderkanals und vor allen durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal
noch
verstärkt.
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![]() Abb.: Historische Karte der Levensau (Klicken zum Vergrößern). |
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