Historische Karten ![]()
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Die geografische Entwicklung im Südosten des Dänischen Wohldes läßt sich veranschaulichen, wenn man verschiedene Karten dieses Gebietes aus den letzten vier Jahrhunderten vergleicht:
Die OrtsgrenzenDie beiden folgenden Zitate verdeutlichen, wie schwer eine genaue Eingrenzung des Holtenauer Gebietes ist:„Holtenau.
Dorf im Gute
Seekamp in malerischer Lage an einer Anhöhe an der östlichen Mündung
des Eider-Kanals, 3/4 Meilen nördlich von Kiel, Eckernförderharde,
Kirchspiel Dänischenhagen. Holtenau war in früherer Zeit ein adelicher
der Familie v. Buchwald gehöriger Hof an der Levensaue, wo sich noch am
östlichen Ende des Dorfes Spuren von Gebäuden fnden; besonders enthält
ein mit Buschwerk bewachsener Hügel Blocksberg bedeutende Ueberreste.
Dieser Hof ist späterhin eingegangen und die Ländereien sind mit
Seekamp vereinigt. Holtenau besteht jetzt aus 4 Vollhufen, 2 Halbhufen,
4 Viertelhufen, 5 Kathen und 20 Instenstellen. Ebenfalls führt den
Namen Holtenau die östlich vom Dorfe belegene Königliche Zollstätte mit
Beamtenwohnungen und einem Packhause, und die westlich vom Dorfe
belegene Kanalschleuse mit 2 Wirthshäusern, welche beide zum Amt
Hütten, Hüttenharde gehören. Unter den Einwohnern sind: 1
Zollverwalter, 1 Packhausverwalter, 1 Controlleur, 1 Lootse, 1
Schleusenwärter. Die Schleuse bei Holtenau ward im Jahre neu erbaut;
sie erhielt den Namen Fiedrichschleuse und wird für ein höchst
vollendetes Werk gehalten. Areal zum Gute Seekamp 451 Steuertonen; zum
Amt Hütten 38 Steuertonnen. Der Boden ist eben, mehr lehmigt als
sandigt und sehr fruchtbar. Schulen: Districtsschule. Gewerbe: 5
Wirthshäuser. 1 Pferdeentrepreneur, 4 Spediteure, 1 Schmid und 1
Tischler.” (Johannes von Schröder und Jürgen Hermann Biernatzki:
Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums
Lübeck und des Gebietes der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck
(Allgemeiner Theil, Repertorium A–H), Oldenburg, 1855.)
„Holtenau
b. Kiel. –
Wirthshaus mit Katen, zum Kirchspiel Kiel gehörig. – 4 H. 21 E. –
Königreich Dänemark. – Herzogtum Holstein. – Amt Cronshagen. –
Holsteinisches Obergericht, resp. Oberconsistorium Glückstadt. – Das
Wirthshaus Holtenau mit 2 Katen, zum Dorfe Wik gehörig, liegt
amschleswig-holsteinischem Kanal. Vor Anlegung des Kanals hieß die
unbewohnte Gegend Auberg.” (Johann Friedrich Kratzsch:
Vollständiges
topographisch-justitiarisches Handbuch der sämtlichen Deutschen
Bundesstaaten, Zweite Abteilung, Erster Band, Naumburg 1845, S. 670.)
Karten von Holtenau |
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