Friedhof Holtenau ![]()
Der Friedhof liegt nördlich der Dankeskirche und beherbergt auf seiner Westseite
auf beiden Seiten eines breiteren Weges im Rasen liegende Gedenksteine für die Holtenauer Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Diese Steine jeweils mit dem Namen eines gefallenen Soldaten befinden
sich angeordnet hinter Steinen, die die großen Schlachtfelder des
Ersten Weltkrieges bezeichnen wie beispielsweise "Somme", "Marne", aber auch "auf See" oder "Osten". Am nördlichen Ende dieser Anlage befindet sich Obelisk mit der Inschrift "Unseren Gefallenen
1914-1918". Weiterhin gibt es eine Gedenktafel des TuS Holtenau für die in diesem Krieg
gefallenen Mitglieder.
Leider sind vor allem die Steine mit den Namen der Schlachtfelder
nur noch schwer zu entziffern, so daß sie eigentlich nur jemand,
der Kenntnisse über den Ersten Weltkrieg besitzt, erraten kann.
Sieben Findlinge symbolisieren die Jahre des Zweiten
Weltkrieges, ein Holzkreuz ruft zum Gedenken an die "Unbekannten Toten" des
Krieges auf.
Am Friedhof befinden sich auch noch die letzten Reste des ehemaligen Waldes Voßbrook. Der Friedhof wird seit 1899 benutzt, vorher bestatteten die Holtenauer ihre Verstorbenen in Dänischenhagen.
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