Dankeskirche - Kirchengemeinde Holtenau ![]()
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Die Kirchengemeinde Holtenau
entstand während des Kanalbaus als es auch in
Holtenau
Arbeiterbaracken mit
einen "Kanalbaracken-Geistlichen" gab. Im Juni 1895 wurde die
Kirchengemeinde
Holtenau mit den Gutsbezirken Knoop, Stift und
Projensdorf gegründet. Es folgte damit die Lösung von der
Kirchengemeinde Dänischenhagen, deren Friedhof noch bis 1899 benutzt
wurde. Bis 1897 fanden die Gottesdienste in der Holtenauer Schule, dann
in der
Dankeskirche statt.
Die Dankeskirche wurde in den Jahren 1896/97 auf einem freien
Feld
oberhalb
der Kanalmündung errichtet. Ihr Name bezeugt die Dankbarkeit für das
gelungene Kanalbauunternehmen. Der Kaiser übernahm die Hälfte der
Bausumme. Der ehemalige Turm (52 m Höhe) mußte 1935 wegen des Flugplatzes durch einen gedrungenen (26 m Höhe) ersetzt werden. Ursprünglich war der hohe Turm für Besucher gesperrt, da er Einblick auf das Fort Holtenau gewährte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde auch die Dankeskirche
nicht
verschont und im Jahre 1940 durch eine Luftmine beschädigt, wobei das
Altarfenster zerstört und anschließend zugemauert wurde. Verschiedene
Geistliche übernahmen während der Kriegsjahre ihr Amt in Holtenau,
manchmal nur für wenige Monate, was eine kontinuierliche Gemeindearbeit
zusätzlich erschwerte. Von den 1933 installierten Bronzeglocken mit den
Namen “Glaube”, “Hoffnung” und “Liebe”, die die alten Stahlglocken
ersetzten, wurden die beiden ersten Glocken während des Krieges
eingeschmolzen. Obwohl diese Glocken für die Kirchengemeinde gegossen
worden waren, teilten sie – ebenso wie die Messingkronleuchter der
Kirche – so das selbe Schicksal des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem
Leuchtturmhügel. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das ehemalige farbenfrohe Fenster hinter dem Altar durch eine Luftmine zerstört.
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