Bilder aus Holtenau und Umgebung 
Die Kaiserliche Kriegsflotte auf Reede in der Kieler Förde.Hinten
links die Hügel von
Düsternbrook. Wenn die gesamte Flotte in Kiel auf Reede lag, dann
reichte die Kette der ankernden Schiffe bis über Holtenau hinaus.
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Die Levensauer Hochbrücke 1913.Blick vom Nordufer. Die
markanten Türne wurden in den 50er Jahren abgebaut, um die Fahrbahn
verbreitern zu können. Die 1893 gebaute Brücke war ein Lieblingskind
Kaiser Wilhelm I. Wahrscheinlich wird sie im Laufe der kommenden Jahren
im Rahmen der kommenden Kanalerweiterung abgerissen. Der Südturm
beherbergt eine bedeutende Fledermauskolonie.
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diesem Bild kann man gut erkennen, wie eng der ursprüngliche
Kaiser-Wilhelm-Kanal geplant war. Mit dem Aufkommen immer gewaltigerer
Kriegsschiffstypen mußten der Kanal und die Schleusenanlagen schon nach
einem Jahrzehnt vergrößert werden - zu Kosten, die die ursprünglichen
Baukosten bei weitem überstiegen. |
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| Durch die Torbögen und die Eisenbahnschienen wurde die für den übrigen Straßenverkehr nutzbare Fahrbahn stark eingeschränkt. |
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SMS Dresden unter der Levensauer Hochbrücke.Dass die Brücken im Falle einer
kriegerischen Auseinandersetzung die Achillesferse des gesamten
Kanalprojektes waren, macht auch dieses Bild deutlich. Eine Sprengung
oder eine Schiffsversenkung konnte eine schnelle Verlegung der
Kriegsflotte durch den Kanal wirksam verhindern. Damit hätte der Kanal
aus militärischer Sicht seine strategische Funktion verloren. Aus
diesem Grunde wurden während des Ersten Weltkrieges auch die
Kanalbrücken gegen feindliche Kommandounternehmen durch
Stacheldrahtverhaue, Flak- und Maschinengewehrstellungen und geschützt.
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Prinz-Heinrich-Brücke und das Getreidesilo am Nordhafen.Nach dem Ende des Ersten
Weltkrieges versuchte sich die Stadt Kiel durch verschiedene
Hafenprojekte aus der fatalen Abhängigkeit von der Marine zu lösen.
Eines dieser Projekte war der Ausbau des Nordhafens. Ein weiotaus
größer angelegtes Projekt am Holtenauer Voßbrook wurde infolge der
Weltwirtschaftskrise wieder aufgegeben.
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Eiderkanalschleuse bei Knoop.Über breitere Schleusenkammer
führte eine Holländerbrücke, die zum Passieren der Schiffe hochgeklappt
wurde. An den einzelnen Schleusen gab es jeweils ein Haus für die
Schleusenwärter.
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