Bilder aus dem alten Holtenau 
Holtenauer Leuchtturm
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Am Holtenauer Bootshafen.Hier gab es früher einen Steg zwischen dem Lotsenturm und dem "Mäuseturm". |
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Die Prahmdrehbrücke über den Kaiser-Wilhelm-Kanal.Die Pramdrehbrücke war der Vorgänger der Prinz-Heinrich-Brücke. |
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Segelschiffe am Holtenauer Kai.Hier befand sich vor dem Kanalpackhaus auch
ein großes Holzlager, das zuletzt zur Firma
Grimm
gehörte. Anfang hatte der Kai eine Steinmauer. Hier befand sich in
früherer Zeit in der Nähe des Obelisken
auch eine kleiner Leuchtturm.
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Die alte Schmiede am Nixenweg Ecke Gravensteiner Straße.Im Hintergrund das Waschhaus
der "Waffenschmiede".
Die alte Schmiede befand sich genau gegenüber dem Haus Wafenschmiede
Nr. 1 und wurde kurz nach dem Bau der dortigen Häuser abgerissen.
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Eiswinter 1928/29:Im Eiswinter lagen vor der
Holtenauer Dampferbrücke
Dutzende von Frachtschiffen fest. Da die Holtenauer Lotsen in dieser Zeit keine Arbeit
hatten, gründeten einige den Lotsengesangverein "Knurrhahn".
In frühen Jahren wurde Holtenau regelmäßig von den verschiedenen Fährlinien, die auf
der Kieler Förde verkehrten, angefahren und die
Dampferbrücke machte mit den beiden kleinen Wartehäusern einen
imposanten Eindruck.
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Fort Holtenau.Das Fort Holtenau war eines der
vielen Forts im Umkreis der Kieler Förde, die den wichtigsten
Kriegshafen des Kaiserreiches schützen sollten und lag auf dem Gebiet
des heutigen Flughafens.
Auf diesem Photo sieht man die ehemaligen Kasematen, die vor
feindlichen Beschuß schützen sollten. Heute erinnern nur noch die in
den letzten Jahrzehnten bei Bauarbeiten wiederentdeckten Rayonsteine am
Dittmarweg und in der Gravensteiner Straße an das ehemalige Fort.
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Königstraße Ecke Schwester-Therese-Straße.Blick in die Königstraße
Richtung Osten. Im Zweiten Wetkrieg
wurde eines der beiden größeren Wohnhäuser links durch einen
Bombentreffer zerstört.
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Bei den Kaiserlichen Seefliegern.Die Seefliegerstation
wurde 1913 nach Holtenau verlegt. Hier fanden vor allem die Ausbildung
und die Erprobung neuer Technologien statt. Während des Ersten
Weltkrieges wurden von hier aus die Zugänge in die Ostsee
überwacht.
Holtenau wurde auch als Mutterstation der Deutschen Seefliegerei
bezeichnet. Einer der bekanntesten Kommandanten der Holtenauer
Seeflugstation war der "Flieger von
Tsingtau" Gunther
Plüschow.
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Die alte Gaststätte Waffenschmiede am Nixenweg.Rechts die alte Schmiede. Der
Name "Waffenschmiede"
geht auf eine umfangreiche Waffensammlung zurück, die in den Räumen der
Gaststätte zu
bewundern war. Im Sommer 1944 wurden die Gebäude durch
Bombentreffer zerstört.
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Das Riesenflugboot Do X an der Holtenauer Ablaufbahn.Kommandant war der ehemalige
Holtenauer Seeflieger Friedrich
Christiansen,
der mit der Do X eine spektakuläre Atlantik-Überquerung unternahm.
Christiansen wurde während des Zweiten
Weltkrieges Oberbefehlshaber in
den Niederlanden und nach Kriegsende als Kriegsverbrecher verurteilt.
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Die Treidelpferdescheune des Bauern Schulz.Sie befand sich am Hang
unterhalb des heutigen Kurt-Engert-Hauses. Hier wurde die Pferde
bereitgestellt, die die Segelschiffe durch den Eiderkanal zogen (treidelten). Das
Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg
durch Bomben zerstört. Heute führt hier eine Treppe zum
Kurt-Engert-Haus hinauf.
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Auf der Eiderkanalinsel.Blick nach Westen Richtung Knoop. Nach dem Bau einer zweiten
Holtenauer Eiderkanalschleuse
enstand zwischen den beiden Schleusen eine kleine mit drei
Häusern bebaute Insel. Ein restauriertes Schleusenwärterhaus findet
sich heute noch bei Rathmannsdorf.
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Das Fort Holtenau aus der Luft.Das Fort Holtenau befand sich auf dem
Gelände des heutigen Flughafens
in der nähe der Kate Diestelrade und wurde nach dem Ende des Ersten Weltkrieges aufgrund der
Bestimmungen des Versailler Vertrages geschleift. die größte Festung an
der Kieler Förde war die Festung Friedrichsort.
Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wuden infolge der Rayongesetze Teile
des Waldes Voßbrook und
einzelne Häuser, die das Schußfeld störten gerodet bzw. abgerissen.
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Der Gasthof Friedrichschleuse.Lag am Kaiser-Wilhelm-Kanal auf Höhe der Prinz-Heinrich-Brücke.
Mehrere ehemalige Holtenauer
Gaststätten fielen der Kanalerweiterung zum Opfer.
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Die Gartenbauschule Holtenau.Sie war eine der ersten Gartenbauschulen für Frauen in Deutschland. |
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Kaiser-Wilhelm-Denkmal.Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal
wurde von
Wilhelm II. zum Gedanken an seinen Großvater Wilhelm I. errichtet, der
sich für den Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals
einsetzt hatte und unter
dessen Herrschaft der Kanalbau
begonnen wurde. Das Denkmal wurde 1944 eingeschmolzen, der Sockel in
den 1950er Jahren abgerissen.
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Die erste Kanalerweiterung 1907-1914.Es stellte sich recht schnell
heraus, daß der Kaiser-Wilhelm-Kanal
für die neu entwickelten Kriegsschiffe zu klein geraten war, so daß
schon nach knapp zwei Jahrzehnten mit einer Erweiterung des Kanals
begonnen wurde, die mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges noch nicht
abgeschlossen war. Holtenau erhielt die Neuen Schleusen, einen großen
Binnenhafen und die Prinz-Heinrich-Brücke.
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Lotsenturm am Bootshafen.Hier wurde Ausschau nach in die Kieler Förde einlaufenden Schiffe gehalten und diese dann den Lotsen gemeldet. |
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Villa Hoheneck und die alte Kanalkurve.Auf dem Bild kann man gut
erkennen, daß der ursprüngliche Kanalverlauf hinter der Villa Hoheneck
in einem großen engen Bogen am Rande des Waldes auf die Levensauer
Hochbrücke zulief. Diese Kurve wurde im Rahmen der Kanalerweiterung
1907/14 begradigt, das alte Kanalbett größtenteils wieder aufgefüllt.
Rechts die Villa Hoheneck.
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Der gesprengte Wendenburg-Bunker.Der nach dem letzten Holtenauer
Gemeindevorsteher Ewald
Wendenburg benannte Bunker in der Schwester-Therese-Straße wurde
nach Kriegsende von den Alliierten gesprengt.
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Die "Wartehalle", der spätere "Fördeblick".Im Hintergrund der Wartehalle der Tonnenhof und die Seeflugstation. |
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Die Ablaufbahn der Seeflugstation.Hier rollten die Wasserflugzeuge von Land aus ins Wasser. |
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Piloten der von Holtenau aus fliegenden Tarnorganisation SEVERA.Da es dem Deutschen Reich
aufgrund der Versailler Verträge verboten war, eine militärische
Luftfahrt zu betreiben, wurden die zukünftigen Militärpiloten in der
Tarnorganisation SEVERA
(Seeflugzeug-Versuchsabteilung) ausgebildet, in
enger Beziehung zur Deutschen Lufthansa. Nachdem das Dritte Reich die
Beschränkungen der Siegermächte abgeschüttelt und wieder eigene
Luftstreitkräfte aufgestellt hatte, wurden von Holtenau aus mit
speziellen Höhenflugzeugen geheime Spionageflüge über polnisches
Staatsgebiet unternommen.
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Restaurant "Zur Kanalmündung".Die kleine Gaststätte befand sich neben dem Kanalpackhaus. |
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Obstgarten Holtenau.Frau Martha Back führte neben der Gartenbauschule Holtenau auch noch dieses Ausfluslokal in Holtenau. |
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Lager Waffenschmiede.Bereits vor dem Zweiten
Weltkrieg gab es im Bereich der Waffenschmiede ein Lager der
"Deutschen Arbeitsfront"
(DAF). Während des Krieges wurden hier Zwangsarbeiter
und Kriegsgefangene aus verschiedenen europäischen Ländern
festgehalten. Nach Kriegsende wurde ein Teil der in
Holtenau gestrandeten Flüchtlinge aus den von der Roten Armee eroberten
Deutschen Ostgebieten hier untergebracht. Neben
dem Lager Waffenschmiede, befanden sich noch Lager am Tiessenkai und am
Schusterkrug. Auch in der durch die Alliierten
konfiszierten "Villa Hoheneck" wurden
Flüchtlinge untergebracht.
Russische Kriegsgefangene mußten auch bei der Holtenauer Marineflak-Abteilung am Jägersberg neben "Flakhelfen" bzw. "Marinehelfern" aus veschiedenen Schulen als so genannte "Hiwis" aushelfen. |
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Beim Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals.Hier kreuzt sich das neue
Kanalbett mit dem des Eiderkanals.
Es ist deutlich zu erkennen wie eng die damals geplanten
Kurvenradien waren und das gerade hier zwischen Holtenau und Knoop eine Begradigung stattfinden
mußte.
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Kolonialwarenladen Dieckmann.Das Geschäft war der erste
Lebensmittelhändler in Holtenau und befand sich in der
Johann-Sump-Straße. Heute
ist die Fleischerei Mogensen
das älteste Holtenauer Geschäft.
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Das Kanalpackhaus 1951.Hier sieht man, wie nötig die
in den 1980er Jahren erfolgte Sanierung
des Kanalpackhauses war.
Vor dem Umbau wurde es von der Firma
Grimm benutzt.
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